Lob der Langeweile?

Es ist schon eigenartig. Wann immer ich gefragt werde, was ich denn eigentlich selbst alles unternehme, um gut und gepflegt auszusehen, dann erzähle ich es zwar bereitwillig, aber schon nach kurzer Zeit merke ich, wie sich kleine Sorgenfältchen auf die Stirn der ein oder anderen Kundin schleichen. Mittlerweile weiß ich schon, welche Einwände dann regelmäßig kommen, denn was ich für mich selbst tue, ist geradezu langweilig und unspektakulär, mit einem kleinen bisschen Disziplin verbunden und mit Geduld.
 
Insgeheim wünscht sich jeder das Wundermittel, das sensationelle Hightechverfahren aus der Weltraumforschung oder was auch immer, das, gern auch gegen viel Geld, im Nu etwas schafft, das naturgemäß einfach Zeit braucht. Die Magazine sind voller Tipps für Ernährung und Pflege, aber der Alltag schaut im Allgemeinen anders aus. Was durch derartige Lektüre aber garantiert optimiert wird, ist das schlechte Gewissen.

Wie schaut es jetzt gerade aus? Der kurze heftige Sommer war voller kurzer und heftiger Nächte, denn wer wollte denn um halb elf Uhr schon im Bett liegen, wenn draußen noch die Nachbarn und Freunde in der lauen Luft saßen? Die Seele hat davon eindeutig profitiert und damit auch die Haut, aber sehen tut man das anscheinend schon nicht mehr – oder doch?
Was nach dem Sommer oft ein wenig ausgetrocknet aussieht, ist meistens nichts als die äußerste Oberfläche, sofern man nicht schwere Sonnenschäden davon getragen hat, aber wie man die verhindert, ist ja nun allseits bekannt. Es kommt also darauf an, die ganze Schönheit wieder freizulegen und das geht am besten – auch auf die Gefahr hin, dass ich mich zum zigsten Male wiederhole – mit Peeling und Feuchtigkeit, dem Abtragen alter, abgestorbener Hautschichten, die aus verschiedensten Gründen noch unser Antlitz zieren, und danach tiefe Versorgung mit Feuchtigkeit und allem Guten, was die Haut gebrauchen kann.
 
Die Auswahl des Peelings hängt vom Zustand der Haut ab. Es ist ein großer Unterschied, ob man tiefer geht, zum Beispiel mit mechanischen Mitteln wie Microdermabrasion oder stärkeren Fruchtsäure-Peelings, oder ob man sanft ist und auf Zeit und Wiederholung setzt, das beträfe dann vor allem die Enzymvarianten. Was Feuchtigkeit und Pflege betrifft, gilt mal wieder: viel hilft viel. Eine Superkombination wären zum Beispiel hochwertige, auf die Haut abgestimmten Seren und Konzentrate und die Masque Thalasso von Maria Galland. Diese Microalgen-Maske reinigt und repariert die Haut, spendet jede Menge Feuchtigkeit und regt den Hautstoffwechsel an.
Langweilig? Im Leben nicht!

 


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