Sonnenschutz ist kein Drachenblut

Eine Statistik besagt, dass Leute, die niemals Lichtschutz verwenden, nicht nur nicht mehr sondern sogar weniger unter sonnenbedingten Hautschäden leiden als diejenigen, die ihn regelmäßig benutzen.

Als ich das las, konnte ich es erst mal nicht glauben, aber die Erklärung ist überraschend einleuchtend: Häufig neigen die Menschen dazu, ein völlig irrationales Vertrauen in ein paar Nanometer chemischer oder mineralischer Schutzschicht zu legen, als hätten sie wie Siegfried in Drachenblut gebadet und seien ab sofort unverwundbar. Wer hingegen überhaupt keinen Lichtschutz benutzt, ist oft vorsichtiger und vernünftiger. Sagt die Statistik. Glaube ich sofort.

Mit dem trügerischen Gefühl von Sicherheit bei einem hohen Lichtschutz tummeln sich viele den ganzen Tag in der glühenden Sonne und sind am Ende über Sonnenbrand, Hautrötungen, Trockenheit und vorzeitige Alterung sehr verwundert. Überdies vergisst man gerne mal, dass die Sonne auch in der Stadt beim Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit scheint, beim Sport oder bei der Gartenarbeit. Es ist also gar nicht nötig, sich für einen Fetzensonnenbrand im Bikini auf die Terrasse zu legen.

 

Der allerbeste Lichtschutz ist und bleibt der Schatten. Für den unvermeidlichen Rest und die allerempfindlichsten Stellen gibt es den aus der Tube. Und, last not least: zehn Minuten Sonnentraining pro Tag sind unschlagbar.

Sonnenschutz ist kein Drachenblut

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